Die Ausbreitung des Christentums
Die Ausgangssituation...
Das römische Reich umfasst große Teile des heutigen Europas. Auch Teile Asiens und der Norden Afrikas gehören dazu. Welcher Glaube herrscht im römischen Reich?
Die Römer verehrten Götter, die den griechischen Göttern nachempfunden waren.Die Römer gaben den griechischen Göttern eigene Namen. Zeus hieß bei den Römern zum Beispiel Jupiter. Im ganzen römischen Reich wurden die Götter verehrt. An vielen Orten baute man den Göttern zu Ehren Tempel, in die man Opfergaben bringen konnte und zu den Göttern beten konnte. Das war aber noch nicht alles...
Außerdem gab es "Staatsgötter": Erfolgreiche Kaiser wurden nach ihrem Tod als "Staatsgötter" verehrt.
Ihnen zu Ehren wurden Tempel errichtet und religiöse Feste veranstaltet.
Die Römer glaubten, dass ihr Reich nur weiter bestehen würde, wenn alle, die im Reich lebten, die römischen Gottheiten verehrten: die Götter aus der Götterfamilie des Jupiter (Zeus) UND die Staatsgötter, also verstorbene römische Kaiser.
Wenn ein neues Gebiet erobert wurde, verlangten die Römer von den Menschen in den neu eroberten Gebieten, dass sie sich diesen Glaubensregeln anpassten.
Doch im Osten des römischen Reiches entsteht nun ein neuer Glaube, der sich nicht mit den römischen Glaubensvorstellungen vertragen wird...
Aus de beeindruckenden Taten des Jesus, seiner grausamen Hinrichtung und dem Mythos um seine Auferstehung ist ein Glaube entstanden - das Christentum. Dieser Glaube breitet sich nun rasend schnell im Osten des römischen Reiches aus.
Die Fragen sind nun:
- Erlauben die Römer den christlichen Glauben?
- Breitet sich der christliche Glaube weiter aus, vielleicht sogar bis nach Rom?
- Welche Glaubensrichtung setzt sich am Ende durch?