Neue Kriegstechnik
Die Industrialisierung war zum Zeitpunkt der Gründung des Deutschen Kaiserreiches in vollem Gange. Sie ermöglichte die Massenproduktion - auch von Waffen und Munition. Der Erste Weltkrieg markiert den Wandel vom "traditionellen" zum "modernen" Krieg. Der moderne Krieg war von schweren Artilleriegschützen und Maschinengewehren bestimmt und zwang die Soldaten, sich in Schützengräben zu verkriechen. Begannen die Soldaten den Krieg noch mit der preußischen Pickelhaube, mussten sie diese Kopfbedeckung schon bald gegen Stahlhelme eintauschen. Denn die charakteristische Metallspitze der Pickelhaube schützte vielleicht vor Hieben mit einem Säbel oder einem Gewehrkolben. Gegen Granateneinschläge und Trommelfeuer konnte die Pickelhaube nichts ausrichten. Die Soldaten mussten sich also während des laufenden Krieges an neue Vernichtungstechnik, und neue Schutzausrüstungen gewöhnen und sich neue Überlebensstrategien überlegen.
Aufgabe
Wir wollen gemeinsam ein großes Plakat "Kriegstechnik des ersten Weltkrieges" erstellen. Ihr recherchiert einen der folgenden Begriffe und seine Bedeutung im Ersten Weltkrieg. Erstellt eine A4-Seite (im Querformat) mit Bildern und Informationen zu einem der Begriffe. Aus allen gestalteten A4-Seiten wird dann ein großes Plakat zusammengesetzt.
- Dicke Bertha
- Flammenwerfer
- Giftgas
- Granaten
- Haubitze
- Maschinengewehr 08
- Maschinengewehr 08/15
- Schrapnell
- Sperrfeuer
- Tanks
- Trommelfeuer
Eine Zerstörung neuen Ausmaßes
Für uns ist es heute kaum vorstellbar, was für heftige Druckwellen ein Granateneinschlag auslöst. Hunderttausende Soldaten fanden durch Granatenbeschuss den Tod oder wurden lebenszeichnend verletzt. Nach einer Schlacht blieb eine völlig entstellte Natur zurück. Dichte Wälder verwandelten sich in einen Friedhof aus leblosen, zerfetzten Baumstümpfen. Die Böden waren durch Granateinschläge zerlöchert.