Das Hambachfest

Im Jahr 1832 versammelten sich über 30 000 Demonstranten aus allen gesellschaftlichen Schichten. Unter ihnen waren zum Beispiel Politiker, Akademiker und Studenten. Mit schwarz- rot- goldenen Fahnen trafen sie sich beim Schloss Hambach in der Pfalz.
Es war die erste Massendemonstration in Deutschland. Die Bürger beschlossen auf dem Hambachfest, sich trotz
der Schikanen der Fürsten nicht mehr den Mund verbieten zu lassen. Bilder von regierenden Fürsten wurden symbolisch verbrannt. Die Forderungen nach Freiheit, politischem Mitspracherecht und nationaler Einheit wurden immer lauter.

Wie schon einige Jahre zuvor, nach dem Wartburgfest, reagierten die Fürsten  auf das unerlaubte Treffen mit noch härteren Unterdrückungsmaßnahmen. Die Zensur der Presse wurde noch weiter verschärft. Die Rede- und Versammlungsfreiheit wurde nun komplett aufgehoben. Wurde eine Versammlung aufgespürt, wurden die Teilnehmer hart bestraft.
Die Folge waren unzählige Festnahmen und Inhaftierungen. Tausende Bürger sahen keine andere Möglichkeit, als ins Ausland zu fliehen. Viele von ihnen gingen nach Amerika.

Aufgabe "Hambachfest":

Notiere,

  • wann das Hambachfest stattfand,
  • wer daran teilnahm,
  • was auf dem Hambachfest passierte,
  • welche Forderungen aufgestellt wurden und
  • was die Folgen das Hambachfest hatte.