Das alte Rom
Die Baukunst der alten Römer
Die Römer waren nicht nur tapfere Krieger, sondern auch große Baumeister. Sie fanden heraus, wie mal stabile Rundbögen und Kuppeln konstruieren kann. Außerdem sind die alten Römer bekannt für
- kilometerlange Wasser- und Abwasserleitungen,
- Brücken,
- Theater,
- Tempel und
- Thermen.
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Die Villen
Öffentliche Bäder, aber auch manche Privathäuser, waren mit Fußbodenheizungen ausgestattet. Ihr habt die Villen der Patrizier schon kennengelernt. Nicht nur die Fußbodenheizung war beachtlich. Die Villen waren ein- oder zweistöckig. Zur Straße hin waren sie fensterlos. Licht kam über den Innenhof ("Atrium") in die Häuser. Um den Innenhof herum waren die Küche, die Vorratsräumen und die Räume der Sklaven angelegt.
Im Atrium wurden Gäste empfangen. Im hinteren Teil des Hauses, in der Nähe des Gartens, befanden sich die Wohn- und Schlafräume der Patrizierfamilie.
Wie bauten die Römer?
1. Planung
Es gab Architekten, Statiker und Ingenieure, die Bauwerke planten und den Bau beaufsichtigten. Sie nutzten verschiedene Geräte, um ihre Bauprojekte zu berechnen. Es gab schon:
- zusammenklappbare Fußmaße,
- Zirkel,
- Winkelmesser für 45° und für 90°,
- Senkbleie und
- Geräte zur Berechnung von Gefällen.
Damit diese Geräte lange hielten, wurden sie aus Bronze hergestellt.
2. Ausführung
Auch für die eigentliche Bau-Arbeit gab es schon viele Werkzeuge und Arbeitsmittel:
- Stemmeisen,
- Flaschenzüge,
- Holzgerüste,
- Kräne,
- Pumpen,
- Wasserräder,
- Zahnräder und
- Stützgerüste für den Bau von Bögen.
Typische Baustoffe waren Marmor, Bruchstein, Ziegelsteine und ein spezieller Zement.
Rom - ein Meisterwerk der Baukunst
Ob Tempel, Regierungsgebäude, Wasserleitungen oder Villen - in der Hauptstadt Rom konnte man die tollsten Prachtstücke römischer Baukunst bewundern.
Hier bekommt ihr ein paar Eindrücke:
In den römischen Gassen
Rom bei Sonnenaufgang
Marktgeschehen auf dem Trajansmarkt