Präsentieren mit Impress
Wie präsentiert man gut?
In allen Fächern musst du früher oder später einen Vortrag halten und diesen mit einer Impress-Präsentation anschaulich gestalten. Solche Präsentationen können spannend und interessant sein - aber auch langatmig und einschläfernd. Keine Angst: Wenn du richtig vorgehst und die nötigen Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge erledigst, kann deine Präsentation eigentlich nur gut werden...
Aber was gehört eigentlich zu einer guten Präsentation?
1. GUT AUSGEWÄHLTE INFORMATIONEN:
Das Internet ist eine riesige Informationsquelle. Es ist meistens nicht schwer, etwas zu finden. Schwer ist aber, aus der Masse an Informationen das auszusuchen, was für das Thema wichtig und interessant ist. Du kannst nicht alles erzählen, was du im Internet findest...
2. EINE SEHENSWERTE PRÄSENTATION:
Dazu gehört:
- eine Titelfolie mit Bild
- eine Folie, die über die Gliederung informiert
- für jeden Gliederungspunkt eine Folie mit passendem Bild (und wenigen Informationen)
Auf deinen Folien sollte wirklich wenig Text stehen, denn du solltest deine Informationen sprechend vermitteln. Dein Publikum wird sich nicht über Folien mit langen Lesetexten freuen. Wer liest, kann dir auch nicht zuhören. Vermittle dein Wissen mündlich und veranschauliche das, was du sagst, mit passenden Bildern.
3. EINE GUTE SPRECHWEISE:
Wenn du nur an deinem Notizzettel klebst, wirst du niemanden für dein Thema begeistern. Du solltest den Eindruck vermitteln, deinem Publikum wirklich etwas mitteilen zu wollen und Experte für dein Thema zu sein.
Die Arbeitsschritte
1. Informationen sammeln
Informiere dich im Internet über dein Thema. Nutze verschiedene Seiten, nicht nur eine! Vorsicht bei Wikipedia: Die Informationen sind für Erwachsene erstellt, oftmals sogar für richtige Experten. Für euch ist Wikipedia oft viel zu umfangreich und zu schwer zu verstehen.
Informier dich lieber auf Kinder- oder Schülerseiten. Ganz wichtig: Notiere deine Info-Quellen, denn am Ende der Präsentation musst du sie angeben.
2. Informationen sortieren, gliedern und kürzen
Wenn du dir einen Überblick über dein Thema verschafft hast und einige gut verständliche Seiten gefunden hast, musst du deine Informationen sortieren: Was willst du in den Vortrag aufnehmen, was willst du lieber weglassen? Stelle eine gute Gliederung zusammen. Lege Unterpunkte fest und bringe sie in eine gute Reihenfolge.
3. Stichpunkte notieren
Schreibe nun zu jedem Gliederungspunkt Stichpunkte auf einen Schmierzettel. Kontrolliere deine Stichpunkte und kürze sie noch einmal, wenn nötig.
4. Karteikarten beschriften
Wenn du du mit deiner Gliederung und den Stichpunkten zufrieden bist, kannst du sie auf Karteikarten übertragen. Beschrifte für jeden Gliederungspunkt eine neue Karteikarte. Nummeriere deine Karteikarten, beginne immer mit der Überschrift.
5. Präsentation gestalten
Erst jetzt, wo du genau weißt, was du sagen möchtest, beginnst du mit der Gestaltung der Präsentation. Denn im Vordergrund steht der von dir gesprochene Text. Deine Präsentation soll das, was du sagst, mit Bildern untermalen. Gestalte zuerst eine bilderreiche Titelfolie. Danach informierst du dein Publikum über den Ablauf der Präsentation, in dem du deine Gliederungspunkte auflistest. Dann gestaltest du für jeden Gliederungspunkt eine Folie, auf der du ein passendes Bild (oder mehrere Bilder) zeigst. Wenn überhaupt, dann verwende wenig Text. Auf der letzten Folie zeigst du deine Informationsquellen.
6. Üben, üben, üben
Wenn deine Karteikarten und die Präsentation fertig sind, übst du deinen Vortrag so oft wie möglich. Du kannst Ängste abbauen, wenn du deinen Vortrag vor Publikum übst. Bereite dich auf mögliche Fragen vor und überlege dir gute Antworten. Du solltest auch darauf gefasst sein, unbekannte Fachwörter, die du verwendest, erklären zu können.
Denke daran, deine Präsentation auf einem USB-Stick zu speichern und am Vortragstag mitzubringen. Pack außerdem deine Karteikarten ein. Dann kann nichts mehr schiefgehen. Freu dich darauf und genieße die Begeisterung des Publikums! :-)