Dampfmaschinen in der Landwirtschaft


Der dampfbetriebene Omnibus


Vor der Erfindung der Dampfmaschine war die vornehmste Art der Fortbewegung die Kutsche. Doch nachdem die Dampfmaschine erfunden war, setzte man die Dampfkraft auch für neuartige öffentliche Verkehrsmittel ein: für dampfbetriebene Omnibusse. Sie sahen aus wie Kutschen, wurden aber mit Kohlen betrieben. 

Die meisten dieser Fahrzeuge waren überdacht. Sie hatten zwischen 8 und 18 Sitzplätzen. Der Fahrer saß meistens weit oben auf einem nicht überdachten Platz.

Die ersten Fahrzeuge dieser Art fuhren bis zu 15 km/h schnell. Die meisten Dampf-Omnibusse fuhren in London und den Londoner Vororten. Im Jahr 1836 gab es 700 Fahrten. Im Jahr 1861 wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt: Die Fahrzeuge durften in Orten nicht schneller als 3 km/h und außerhalb von Orten nicht schneller als 16 km/h fahren. Dadurch verloren die Dampf-Omnibusse nach und nach an Bedeutung.

Die Dampf-Omnibusse mussten mit der Dampfeisenbahn konkurrieren, die zur gleichen Zeit aufkam. Der Omnibus hatte den Vorteil, nicht auf Schienen angewiesen zu sein. Die Nachteile waren aber ein mangelhaftes Lenkverhalten und Probleme mit dem Bremsen.