Städte im Mittelalter
Handelswege
1. Handel über den Landweg
Aufgabe 1
Schreibe den Lücktentext in deinen Hefter und setze die Wörter (-->) in die richtigen Lücken ein.
Wagenspuren *** Regen *** Baumwurzeln *** Gefahren *** Wegezoll *** Schlamm *** Wachmannschaften
Kaufleute waren auf den Handelswegen oft wochen- und monatelang unterwegs. Dabei drohten ihnen viele _____________. Raubritter machten ihnen den Weg unsicher. Deshalb wurden die Frachtwagen von bewaffneten ________________ begleitet.
Außerdem waren die Handelswege unbefestigt. Tiefe ______________________ zeigten sich auf den Strecken und machten sie bei ___________ unpassierbar. Auch schwere Steine und riesige _____________________ behinderten oft die Fahrt. Häufig kam es zu Radbrüchen. Bei schlechtem Wetter blieben die Wagen im ______________ stecken. Doch damit nicht genug. Die Landesherren forderten auch noch hohen __________________ für das Durchqueren ihres Gebietes.
Aufgabe 2
Ergänze die folgenden Sätze mit Hilfe des Lückentextes.
a) Bewaffnete Wachmannschaften begleiteten den Handelszug, weil …
b) Die Reise auf den Handelswegen war beschwerlich, weil …
c) Unterwegs mussten hohe Zölle gezahlt werden für …
2. Handel über den Seeweg
Neben dem Handel über Land wurde im Spätmittelalter der Seehandel immer beliebter. Dafür wurde ein spezieller Schiffstyp entwickelt, die Kogge.
Stell dir die folgende Situation vor:
Ein Seemann hat sein Schiff im Hafen befestigt und läuft über einen Steg an Land. Dort trifft er auf einen Kaufmann, der ein Fuhrwerk betreibt. Der Kaufmann ist völlig fasziniert von der Kogge und fragt den Seemann aus...
"So ein breites Schiff habe ich überhaupt noch nicht gesehen. Wozu nutzt ihr es?"
"Das ist eine Kogge zum Warentransport!"
"Wie viel Fracht kann denn damit geladen werden?"
"Gut 200 Tonnen!"
"Das ist hundertmal mehr als ich mit meinem Fuhrwerk transportieren kann…
Wie sieht es im Inneren einer Kogge aus?"
"Die Kogge hat große Laderäume neben dem Hauptmast. Ganz unten ist das Kabelgatt für Segeltuch, Tauwerk und Werkzeug. Darüber liegt der
Proviantraum. Eine Treppe führt in die Kombüse. Rechts neben der Kombüse liegt der Ankerraum. Über dem vorderen Laderaum liegt das Großdeck. Der Ruderstand befindet sich hinten am Heck. Darüber liegt die Kapitänskajüte und darüber befindet sich das Achterkastell, das ist eine erhobene Plattform. Im vorderen Schiffsbereich gibt es noch ein Bugkastell."
"Wie viele Leute sind denn an Bord?"
"Ungefähr 20!"
"Aber wie sieht es mit der Entfernung aus, die ihr mit dieser breiten, schweren Kogge zurücklegen könnt?
Also ich schaffe mit meinem Fuhrwerk in 10 Stunden ganze 25 Kilometer!"
"Da kann ich nur drüber lachen. Die Kogge schafft in der gleichen Zeit bei guten Winden ungefähr 100
Kilometer!"
Aufgabe 3
Löse mit Hilfe des Gespräches zwischen den beiden Kaufmännern das Arbeitsblatt "Handel zu Land und zur See".