Die Jungsteinzeit
5. Spinnen und Weben
IN DER ALTSTEINZEIT konnten die Menschen nur Kleidung aus Tierfell herstellen. Sie nähten Fell- und Lederfetzen zu Kleidungsstücken zusammen. Das war auch gut so – in der Kälte brauchte man dicke Kleidung.
Doch jetzt wurde es wärmer, so dass die Menschen nicht mehr mit Fellmänteln herumlaufen mussten. Der wäre bei der Feldarbeit auch unpraktisch gewesen! Nun musste leichtere Kleidung her.
Durch Zähmen und Züchten haben es die Menschen geschafft, einige Schafe in ihrer Siedlung zu halten. Bestimmt haben die Menschen beobachtet, was für riesige Fellberge einem Schaf im Laufe eines Jahres wächst. Einer muss irgendwann die Idee gehabt haben, die Schafe zu scheren und das Schaffell zu Fäden und Wolle zu spinnen. Auch aus manchen Pflanzenfasern konnte man Fäden spinnen.
Und aus diesen Fäden wurde dann mit einem Webrahmen Stoff gewebt. Aus diesem Stoff konnten dann leichte Kleidungsstücke genäht werden.
Und damit war das Leben viel angenehmer als in dicken, schweren Fellsachen.